Mit dem Gedanken im Hinterkopf, wieder punkten zu müssen, reiste die erste Damenmannschaft mit einem dezimierten Kader nach Oberbayern. Neben der Verletzten Vanessa Klima, die voraussichtlich bis Ende des Jahres fehlt, befanden sich Hanna Brinkmann, Katl Zeqiri, Ramona Achatz und Nina Bernhard im Krankenstatus.

Mit 8 Feldspielern und den beiden Torhüterinnen startete man also in ungewohnter Formation in das Spiel. Ansage des Trainergespanns Scheichenzuber und Klima war simpel und doch eine Herausforderung: Die 2 Punkte müssen heute mit in die Heimat genommen werden, um dem Tabellenkeller zu entkommen. Dass der vorher 7. Tabellenplatz nicht wiederspiegelt, was die Ladies in der Vorbereitung leisteten und auch bisher auf die Platte brachten, war jeder einzelnen klar, sollte also an diesem Samstag in die Tat umgesetzt werden.


Aufgrund der neu formierten Aufstellung startete man zwar gespannt aber auch mit eisernem Willen in die Partie. Mit einem Dreierpack durch Youngster Paula Gäck und einem kraftvollen Treffer durch Lena Steininger stand es nach 5 Minuten 4:1 aus Sicht der niederbayerischen Gäste. Nach weiteren 8 Minuten konnte Alexandra Venus zum 4:10 einnetzen, was den Trainer aus Schwabkirchen zu seiner ersten Auszeit zwang.

Paula Gäck

Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung gehalten werden, was vor allem an einer gut aufgelegten Tanja Kraus im Tor und einer kompakten Abwehr lag. Auch im Angriff setzte man sich durch oder spielte den letzten entscheidenden Pass auf die Außen, die an diesem Tag Torgaranten darstellten.
Mit einem Treffer durch Milena Niewöhner am Kreis wechselte man bei einem Spielstand von 11:16 die Seiten.


Die Ansage in der Kabine zur Halbzeit-Besprechung war wiederum davon geprägt, dass jetzt drangeblieben werden musste, die Körpersprache noch etwas aktiver gezeigt werden sollte und die beiden Punkte nach Metten wandern sollten. Das Motto „Gesagt getan“ konnte nur in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte umgesetzt werden. 20 Minuten vor Schluss starteten die Gastgeberinnen eine regelrechte Aufholjagd, was nicht unbedingt an deren besserem Spielstil lag, sondern an den Fehlern der Klosterinnen.

Technische Fehler der Mettnerinnen, fehlende Absprache in der Abwehr und zu ungenaue Abschlüsse, ermöglichte den Oberbayerinnen den Anschlusstreffer zum 21:21 in der 44. Minute. Die Führung für die Heimteam ließ auch nicht lange auf sich warten und so gerieten die Mettnerinnen 10 Minuten vor Schluss in den Rückstand.

Doch die mannschaftliche Geschlossenheit und der Kampfgeist, ermöglichten zumindest am Schluss noch einen Punkt. Auch wenn es sich wie eine Niederlage anfühlte, nachdem man über 40 Minuten das Spiel dominierte, so ist das Ergebnis zumindest positiv im Hinblick auf die Tabellensituation.

SSG Metten Damen

Für die SSG Metten spielten:
Holmer, Kraus (Tor), Gäck (6 Tore/ davon 2 verwandelte 7m), Blüml (5), Baumann (1), Haimerl (7/2), Steininger (4), Venus (5), Stadler, Niewöhner (1)


Berichte vom Handball-Nachwuchs

Turnier der weiblichen E-Jugend in Mintraching

Aufgrund der Kommunionvorbereitung musste die Mannschaft mit stark reduzierter Besetzung nach Mintraching aufbrechen. Als Unterstützung im Tor half deshalb Michael Winhart (mE) aus.

Im 1. Spiel gegen HSG Straubing waren die Mädels von Anfang an den Neulingen in der Liga überlegen, so dass viele tolle Anspiele und Zusammenspiele gelangen und Lücken in der gegnerischen Abwehr genutzt wurden, um Tore zu schmeißen. Auch in der eigenen Abwehr haben die Mettnerinnen eine tolle Leistung gezeigt und viele Anspiele der Straubingerinnen unterbunden. Dass alle Mädels zu Torwürfen kamen und so 7 verschiedene Torschützinnen verzeichnet werden konnten, freute die beiden Trainerinnen besonders. Man konnte sehen, dass in Metten Teamgeist großgeschrieben wird.


Dass das auch anders geht, haben die Mettnerinnen im zweiten Spiel gegen den HG Amberg erleben dürfen. Das Spiel auf Amberger Seite bestand nicht aus einem schönen Teamplay, sondern ausschließlich aus Gegenstoßtoren von drei sehr starken Spielerinnen, wobei der Rest der Mannschaft ins Spiel nicht wirklich eingebunden war. Da diese drei auch abwechselnd das Tor hüteten, konnten die Mettnerinnen den Ball nur einmal hinter die Torlinie bringen. Immer wieder wurde auf Mettner Seite versucht ein schönes Spiel aufzubauen, leider gelang ihnen dies aber nicht wirklich. Die SSGlerinnen haben sich dadurch aber nicht entmutigen lassen und bis zum Schluss gekämpft. Mit einigen super Paraden konnte Michael noch einige Treffer verhindern.


Die beiden Trainerinnen betonten nach dem Spiel einmal mehr, dass es im Handball um ein gemeinsames Spiel geht und nicht um einzelne gute Spieler, die das Spiel dominieren. Und die Mettner Mädels haben einmal mehr bewiesen, wie man als Team Handball spielt!


Foto: Verein

B-Jugend (w): Eintracht Dachau-Karlsfeld – SSG Metten 19:20 (8:10)

Nach einem sehr spannenden Auswärtsspiel siegt die weibliche B-Jugend gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Eintracht Dachau-Karlsfeld 20:19.

Nachdem Dachau in den ersten Minuten in Führung gegangen war, kamen die Mettnerinnen erst richtig ins Spiel. Die Mannschaften begegneten sich mit Respekt und auf Augenhöhe. In der Abwehr gab es zu Beginn Probleme mit der Kreisabsprache. Der Angriff hingegen war sehr vielfältig und von allen Positionen wurden gute Tore erzielt.

In der zweiten Halbzeit verbesserte sich die Kreisabwehr der weiblichen B enorm und die Abwehr
stand sehr kompakt. Das letzte Problem stellte die Linksaußenspielerin von Dachau dar, die häufig frei
zum Wurf kam. Doch auch dies wurde durch Absprache zwischen den Spielerinnen Mitte der zweiten
Halbzeit gut gelöst.

Im Angriff schlichen sich bei den Mettner Mädels einige unnötige technische Fehler ein, was zur
vorübergehenden Führung von Dachau führte. Durch geschicktes Spiel eroberte sich die weibliche B
jedoch die Führung zurück.

In der 48. Minute kam es zum Ausgleich von Dachau, sodass es zwischenzeitlich 19 19 stand. Dadurch
wurde das Spiel zusätzlich spannender. Nach einer Auszeit von Dachau-Karlsfeld in der letzten Minute, zeigte Torwärtin Finja Bielmeier eine starke und extrem wichtige Parade, die zum entscheidenden Gegenstoß für Metten führte.

Für Metten spielten: Schreiner Antonia (2), Stadler Franziska (3), Rodler Milla (4), Erl Anna-Maria (5),
Crosariol Milena (6), Schmid Katharina (7), Heuer Miriam (9), Rauch Cheyenne (13), Pauls Amelie (14),
Gegenfurtner Laura (17), Bielmeier Finja (Tor)